   URL: [1]http://www.plop.at/de/bootmanager/full.html

                               Inhaltsverzeichnis
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                                               Aktualisiert am 07/Feb/2012

   1. [2]Einleitung
   2. [3]Uebersicht der Installations-/Startmoeglichkeiten
   3. [4]Features
   4. [5]Screenshots
   5. [6]Lizenz
   6. [7]Download
   7. [8]Der Bootmanager
   8. [9]Installation zum MBR (Master Boot Record) der Festplatte
   9. [10]plpbt.bin - LiveCD und andere Moeglichkeiten um den Bootmanager
   zu starten
   10. [11]Eigenes ISO mit modifizierter plpbt.bin Datei erstellen
   11. [12]plpcfgbt - plpbt.bin konfigurieren
   12. [13]plpbt.bin Parameter
   13. [14]Erstellen eines PCI Bootmanager option ROM (ins Bios einbauen)
   14. [15]plpbt4win
   15. [16]plpgenbtldr
   16. [17]PCMCIA CardBus Treiber - USB PC-Karte
   17. [18]USB Info
   18. [19]DOS und der USB Treiber
   19. [20]Feststellen ob der USB Treiber geladen ist
   20. [21]Hidden Partition / Cleared Partition
   21. [22]Linux Bootmanager in den Bootsektor
   22. [23]Beispiele
   23. [24]NOD32 Virusmeldung
   24. [25]FAQ's - Haeufig gestellte Fragen

                                   Einleitung
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   Der Plop Boot Manager ist ein kleines Programm um mehrere
   Betriebssysteme zu starten. Das Programm beinhaltet einen IDE CDROM
   Treiber und USB Treiber um auf diese Hardware ohne Hilfe vom Bios
   zugreifen zu koennen. Man kann Betriebssysteme wahlweise von der
   Festplatte, von Diskette von CD/DVD oder auch von USB starten. Man kann
   den Bootmanager direkt von einer Diskette, CD, Netzwerk, usw. starten.
   Der Bootmanager kann auch auf der Festplatte Ihres Systems installiert
   werden. Es wird keine Zusatzpartition fuer den Bootmanager benoetigt.

   Programmiersprache: Assembler
   Programmierer: Elmar Hanlhofer

   Die aktuelle Version ist [26]plpbt-5.0.14.zip.

               Uebersicht der Installations-/Startmoeglichkeiten
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   Festplatteninstallation Der Plop Bootmanager wird der primaere
   Bootmanager auf Ihrem System. Es wird keine extra Partition fuer den
   Bootmanager benoetigt. Er wird auf den ersten Sektoren der Festplatte
   gespeichert und befindet sich vor dem Beginn der ersten Partition. Der
   Bootmanager startet auch wenn kein Betriebssystem installiert ist.
   Starten von einem externen Datentraeger
   Diskette
   CDROM/DVD
   USB Laufwerk Der Bootmanager kann von diesen Datentraegern gestartet
   werden. Jedoch sind ein paar Funktionen nicht verfuegbar.
   Starten von einem anderen Bootmanager
   LiLo
   Syslinux
   Grub
   Grub4Dos
   Grub2
   Windows boot.ini
   Windows BCD
   Sie koennen Ihren bevorzugten Bootmanager weiter verwenden und trotzdem
   Funktionen des Plop Bootmanagers nutzen (z.B. USB booten, ...).
   Der Bootmanager kann auch im "hidden" (unsichtbaren) Modus gestartet
   werden. Das bedeutet dass Sie in Ihrem Bootmanager einen Menueeintrag
   erstellen und dadurch den Plop Bootmanager starten ohne dass dieser
   sichtbar wird. Dies kann praktisch fuer die USB Bootfunktion sein.
   Starten vom Netzwerk Mit Hilfe von pxelinux kann der Bootmanager vom
   Netzwerk gestartet werden.
   Starten vom Bios als Option ROM im BIOS Sie koennen den Bootmanager als
   Option ROM in Ihrem Bios speichern. Dann wird keine Festplatte oder ein
   anderer Datentraeger benoetigt um den Bootmanager zu starten. Der
   Bootmanager kann als PNP Option ROM verwendet werden oder die Kontrolle
   des INT19 uebernehmen und dadurch als erste Bootoption fixiert werden.

                                    Features
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     * USB booten ohne BIOS Unterstuetzung (UHCI, OHCI und EHCI)
     * CD/DVD booten ohne BIOS Unterstuetzung (IDE)
     * PCMCIA CardBus Unterstuetzung damit USB PC-Karten aktiviert werden
       und davon gebootet werden kann
     * Floppy booten
     * Unterschiedliche Profile fuer die Betriebssysteme
     * Bis zu 16 Partitionen definieren
     * Keine extra Partition fuer den Bootmanager
     * Verstecktes booten, z.B. haben Sie ein Betriebssystem zum
       reparieren installiert und der normale Anwender soll nichts davon
       wissen.
     * Boot Countdown
     * Partitionen komplett verstecken
     * Passwortschutz fuer den Computer und Bootmanagersetup
     * Backup der Partitionstabellendaten
     * Textmodus Oberflaeche 80x50
     * Grafische Oberflaeche 640x480, 800x600, 1024x786, 1280x1024
     * Editieren der Partitionstabelle im MBR
     * Starten des Bootmanagers von Festplatte, Diskette, USB, CD, DVD
     * Starten des Bootmanagers vom Windows Bootmenue
     * Starten des Bootmanagers von LILO, GRUB, Syslinux, Isolinux,
       Pxelinux (Netzwerk)
     * Kann als PCI option ROM verwendet werden
     * Zugriff auf die komplette USB Festplatte (bis zu 2TB) auch wenn das
       Bios ein 128 GiB Limit hat
     * Der Bootmanager kann ueber das Netzwerk gestartet werden
     * Sie koennen das Boot ROM der Netzwerkkarte mit dem Bootmanager
       starten um vom Netzwerk zu booten

                                  Screenshots
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                                 Hauptmenue
                                [27]mainmenu
                                vergroessern

                           Hauptmenue (Textmodus)
                                [28]mainmenu
                                vergroessern

                             Profile partitions
                                [29]mainmenu
                                vergroessern

                             MBR partition edit
                                [30]mainmenu
                                vergroessern

                                     Lizenz
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   Die Plop Bootmanager Lizenzbedingungen:

   Die Lizenzbedingungen gelten auch fuer die Bootmanagertools die von
   Elmar Hanlhofer programmiert wurden und nicht der GPL unterliegen.

     * Die Programme duerfen kostenlos fuer private und kommerzielle
       Zwecke genutzt werden.
     * Die Programme duerfen nicht verkauft werden^1.
     * Die Herkunft dieser Software darf nicht falsch dargestellt werden;
       Sie duerfen nicht angeben, dass Sie die urspruengliche Software
       geschrieben haben. Wenn Sie diese Software in einem Produkt
       benutzten, wuerde eine Erwaehnung geschaetzt werden, sie ist aber
       nicht erforderlich.
     * Diese Software wird ohne ausdrueckliche oder implizierte Garantie
       bereitgestellt. In keinem Fall koennen die Autoren fuer
       irgendwelche Schaeden, die durch die Benutzung dieser Software
       entstanden sind, haftbar gemacht werden.

   ^1Die Programme koennen zu "auf nicht Gewinn ausgerichtete" Produkte
   hinzugefuegt werden.
   Beispiel: Sie verkaufen eine CD und verlangen nur den Preis des CD
   Rohlings, alles andere wie z.B. Arbeitszeit zum erstellen der CD wird
   nicht verrechnet.

                                    Download
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            auch weiterhin gratis ist und weiterentwickelt wird.
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           [31]plpbt-5.0.14.zip 2012-02-11 Plop Bootmanager 5.0.14
           [32]plpbt-5.0.13.zip 2011-08-14 Plop Bootmanager 5.0.13

                                    Tools

          [33]plpbtrom-0.6.zip 2011-08-14 PCI Option ROM erstellen
    [34]plpbt-createiso.zip 2010-06-08 Erstellen eigener Bootmanager CD's
   [35]plpcfgbt-0.11.zip 2012-02-03 Tool zum Konfigurieren der Bootmanager
                       Datei plpbt.bin (Windows/Linux)
   [36]plpdisd-0.2.zip 2010-10-16 Deaktivieren des USB Treibers unter DOS
    [37]plpchk-0.1.zip 2010-10-14 Pruefen ob der USB Treiber installiert
                                 ist mit DOS
      [38]plpmkboot-0.1.zip 2012-02-03 plpbt.bin direkt von FAT booten

                                Der Bootmanager
     __________________________________________________________________

   [39]1. Hotkeys - Allgemeine Tastaturfunktionen

   [40]2. Hauptmenue
   [41]2.1. Hauptmenue Hotkeys

   [42]3. Setup
   [43]3.1. Partitions (Partitionen)
            [44]Edit label (Partitionsbezeichnung bearbeiten)
            [45]Select Device (Festplatte auswaehlen)
            [46]Partition ID (Partitions ID)
            [47]Edit MBR/Import data (Partitionsdaten bearbeiten)
            [48]Clear partition data (Daten loeschen)
            [49]Reset changes (Aenderungen verwerfen)

   [50]3.2. Profiles (Profile)
            [51]Edit label (Profilnamen bearbeiten)
            [52]Show in main menu (im Hauptmenue anzeigen)
            [53]Linked partitions (verlinkte Partitionen)
            [54]Konfigurieren der Partitionseintraege
            [55]Linked partitions - spezial Tasten
            [56]Clear profile data (Profildaten loeschen)
            [57]Reset changes (Aenderungen verwerfen)

   [58]3.3. Bootmanager
            [59]Startmode
            [60]Bootcountdown
            [61]Edit bootcountdown
            [62]Select at start
            [63]Default profile (standard Profil)
            [64]Show floppy boot
            [65]Show cdrom boot
            [66]Show usb boot
            [67]Force USB 1.1
            [68]Use Mass Stor Dev
            [69]Textmode after boot
            [70]Graphicmode
            [71]Zoom animation
            [72]Font
            [73]Starfield
            [74]Master password
            [75]Setup password

  1. Hotkeys - Allgemeine Tastaturfunktionen

     Cursor hinauf/hinunter   Menuebalken bewegen
     Enter                    Auswahl betaetigen
     ESC                      Fenster schliessen
     STRG - ESC               in den Textmodus umschalten
     STRG - BILD HINAUF       Bildschirmaufloesung erhoehen
     STRG - BILD HINUNTER     Bildschirmaufloesung reduzieren
     z                        Ein/Ausschalten der Fenster Zoomanimation
     __________________________________________________________________

  2. Hauptmenue

     Im Hauptmenue werden alle "sichtbaren Profile" angezeigt, sowie
     optional booten von Diskette, CD/DVD, USB und Netzwerk. Weiters
     gelangen Sie zum Setup des Bootmanagers.

  2.1. Hauptmenue Hotkeys

     1-9  Profil starten
     q    Partition zum Booten auswaehlen
     w    MBR laut Profil aendern, aber nicht booten
     f    Betriebssystem von Diskette starten
     c    Betriebssystem von CD/DVD starten
     u    Betriebssystem von USB starten
     n    Netzwerkboot

     Erweiterte USB Bootoptionen:
     * SHIFT-u druecken um USB 1.1 zu verwenden.
     * STRG-u druecken um vor dem Starten des Betriebssystems auf einen
       Tastendruck zu warten. Sie haben hier auch die Moeglichkeit "s"
       (skip) zu druecken um die Suche fortzusetzen damit von einem
       anderen USB Laufwerk gebootet werden kann.
     * ALT-u druecken um das Identifizieren eines USB Geraetes zu
       ueberspringen. Sie haben hier auch die Moeglichkeit "s" (skip) zu
       druecken um die Suche fortzusetzen damit von einem anderen USB
       Geraet gebootet werden kann.

     Unterschied STRG-u und ALT-u:
   Bei STRG-u wird ein gefundenes USB Geraet Identifiziert. Aufgrund der
       nicht vollstaendigen USB Implementierung kann der Bootmanager bei
       manchen Geraeten "haengen" bleiben. Mit ALT-u wird der Vorgang
       uebersprungen und der Bootmanager sollte nicht "haengen" bleiben.
     __________________________________________________________________

  3. Setup

  3.1. Partitions (Partitionen)

     Hier befindet sich die Verwaltung der Partitionen. Das
     Installationsprogramm richtet alle gefundenen primaeren Partitionen
     automatisch ein. Die Namensvergebung des Installationsprogrammes
     geht von HDA1 bis HDD4. HD steht fuer Harddisk. HDA steht fuer
     Harddisk A und ist die erste Festplatte. Die Zahlen 1-4 stehen fuer
     die primaeren Partitionen.

     Hinweis fuer Linux: HDA hat nichts mit der im Linux verwendeten
     Bezeichnung /dev/hda zu tun.

    Edit label (Partitionsbezeichnung bearbeiten)

     Hier kann man die vom Installationsprogramm automatisch vergebene
     Bezeichnung aendern bzw. bei einer neuen Partition eine Bezeichnung
     eintragen. Die Bezeichnungslaenge ist auf 16 Zeichen beschraenkt.

    Select Device (Festplatte auswaehlen)

     Hier waehlen Sie die Festplatte aus, auf der sich die Partition
     befindet.

     HDA = Festplatte 1
     HDB = Festplatte 2
     HDC = Festplatte 3
     HDD = Festplatte 4

    Partition ID (Partitions ID)

     Sie koennen die Partition ID der Partition auf 2 Arten
     einstellen/aendern.

    1. Enter partition ID (ID Nummer eingeben)

     Hier kann man den hexadezimalen Wert der Partitions ID eingeben.
     Diese Methode ist fuer erfahrene Computeranwender.

    2. Select ID from list (Aus einer Liste auswaehlen)

     Hier kann man aus einer Liste der gaengigsten Partitions IDs
     auswaehlen. Sollte die gewuenschte ID nicht vorhanden sein, dann
     benuetzen Sie Enter partition ID.

    Edit MBR/Import data (Partitionsdaten bearbeiten)

     Diese Funktion wird verwendet um die Daten der Partitionen im
     Bootmanager oder im MBR zu veraendern.

     BP steht fuer Bootmanager Partition. Diese Werte sind fuer die
     Partition im Bootmanager gespeichert.

     P1-P4 sind die aktuellen Werte der primaeren Partitionen im MBR.

     Sie koennen hier die Daten im hexadezimalen Code aendern. Mit der
     Taste s (select) kann man eine Zeile markieren und mit p (paste)
     schreiben Sie die Werte der vorher gewaehlten Zeile ueber die Zeile
     in der sich der Cursor befindet. Mit dieser Funktion koennen Sie
     schnell bestehende Partitionen aus dem MBR in den Bootmanager
     importieren. Sie koennen aber auch die Daten MBR aendern. Dieser
     Menuepunkt kann vor allem in Notfaellen recht hilfreich sein.

    Clear partition data (Daten loeschen)

     Das Loeschen der Daten bezieht sich nur auf der im Bootmanager
     gespeicherten Daten der Partition. Die Daten auf der Partition
     selbst bleiben unveraendert.

    Reset changes (Aenderungen verwerfen)

     Sollten Sie Aenderungen bei der Partition gemacht haben, so koennen
     Sie diese zuruecksetzen. Das Zuruecksetzen ist nur moeglich, solange
     das Partitionsbearbeitungsfenster nicht geschlossen wurde.

  3.2. Profiles (Profile)

     Profile werden verwendet damit man fuer verschiedene Betriebssysteme
     unterschiedliche Partitionen bzw. unterschiedliche Bootfestplatten
     festlegen kann. Weiter ist es moeglich Aenderungen der Partitionen
     im MBR durch Fremdsoftware zu erkennen und falls noetig die
     Aenderungen rueckgaengig zu machen bzw. in den Bootmanager zu
     importieren.

     Falls Sie bereits ein Betriebssystem installiert haben und dann den
     Bootmanager installieren, dann erstellt das Installationsprogramm
     automatisch ein Profil um das bestehende System zu booten.

    Edit label (Profilnamen bearbeiten)

     Hier koennen Sie den Namen des Profiles bearbeiten. Dieser Name wird
     im Hauptmenue angezeigt. Daher ist es sinnvoll einen Namen zu
     waehlen, der dem zu bootenden Betriebssystem entspricht. Der Name
     kann maximal 16 Zeichen lang sein.

    Show in main menu (im Hauptmenue anzeigen)

     Hier wird festgelegt ob das Profil im Hauptmenue angezeigt wird. Es
     koennen nur sichtbare Profile gebootet werden. Die Anzeige des
     Profiles hat auch Auswirkungen auf das default profile im
     Bootmanager Setup.

    Linked partitions (verlinkte Partitionen)

     Hier wird eingestellt, von welcher Festplatte, Partition und der
     Biosfestplattennummer gebootet werden soll. Weiters werden hier die
     zu verwendenden Partitionen bzw. das Loeschen von Eintraegen im MBR
     eingestellt.

    Konfigurieren der Partitionseintraege

     Es gibt 3 Stati fuer einen Partitionseintrag

    1. eine gewaehlte Partition

     Druecken Sie Enter um eine Partition aus einer Liste aller
     Partitionen, die fuer diese Festplatte angelegt wurden,
     auszuwaehlen. Der Bootmanager schreibt die Daten der Partition beim
     Booten in den MBR.

     Sollte ein Programm die Daten der Partition im MBR aendern, dann
     macht Sie der Bootmanager beim naechsten Start darauf aufmerksam und
     Sie koennen die neuen Daten importieren oder verwerfen.

    2. don't touch

     Der Partitionseintrag im MBR wird nicht vom Bootmanager veraendert.
     Dies ist die standard Einstellung.

     Sollte ein Programm diesen MBR Eintrag aendern, dann kann der
     Bootmanager diese Aenderung nicht erkennen.

    3. cleared

     Der Bootmanager setzt diesen Eintrag im MBR auf 0. Somit kann ein
     Betriebssystem nicht erkennen, dass es eine Partition gibt.

     ACHTUNG: wenn der Bootmanager die Partition nicht unter Partitions
     gespeichert hat, dann ist der Eintrag verloren und Sie koennen auf
     die Daten der Partition nicht mehr zugreifen. Mit entsprechendem
     know how kann man die Partitionsdaten wieder herstellen. Man spart
     sich diesen Nervenkitzel wenn man die Partition unter Partitions
     gespeichert hat.

     Partitionsprogramme stellen die Partition als unpartitioniert dar!
     Partitionieren Sie diesen Bereich nicht wenn Sie nicht genau wissen
     was Sie tun. Sie koennten Daten verlieren.

    Linked partitions - spezial Tasten

     b set bootpartition (Bootpartition auswaehlen). Hiermit waehlen Sie
     aus, welche Partition zum booten verwendet werden soll. Der
     Bootmanager stellt die Biosfestplattennummer automatisch ein. Sie
     koennen diese jedoch aendern.

     c clear partition (Eintrag loeschen). Hiermit wird der Eintrag auf
     cleared gesetzt und beim Booten setzt der Bootmanager diesen Eintrag
     im MBR auf 0.

     d don't touch (nicht veraendern). Hiermit wird der Eintrag auf don't
     touch gesetzt und beim Booten werden die Daten der Partition nicht
     geaendert.

     e edit bootflag (Bootflag bearbeiten). Das Bootflag enthaelt die
     Bioslaufwerksnummer, die dem Bootsektorprogramm mitteilt, auf
     welchem Geraet sich die Partition befindet. In manchen Faellen ist
     es notwendig, diese Nummer zu aendern.

     r remove bootflag (Bootflag entfernen). Hiermit wird das Bootflag
     aus dem Profil entfernt.

     l change logical partition (Logische Partition einstellen). Sie
     koennen das booten von einer logischen Partition bei extendet
     Partitionen einstellen. Druecken Sie mehrmals "l" um die logische
     Partition 1-4 einzustellen. L1 = erste logische, L2 = zweite, ...

    Clear profile data (Profildaten loeschen)

     Hier koennen Sie die Profildaten aus dem Bootmanager loeschen. Die
     Daten unter Partitions werden nicht geaendert.

    Reset changes (Aenderungen verwerfen)

     Sollten Sie Aenderungen beim Profil gemacht haben, so koennen Sie
     diese zuruecksetzen. Das Zuruecksetzen ist nur moeglich, solange das
     Profilbearbeitungsfenster nicht geschlossen wurde.

  3.3. Bootmanager

    Startmode

     Der Bootmanager kann auf 2 Arten starten. Mit dem Menue menu und
     versteckt hidden.

     Im versteckten Modus muss der Bootcountdown aktiv sein und es muss
     ein default profile gewaehlt sein. Das default profile wird nach
     Ablauf des Bootcountdowns gestartet. Der Bootmanager wird nicht
     sichtbar bei diesem Vorgang. Wenn Sie in das Bootmanagermenue
     wollen, dann druecken Sie ESC.

    Bootcountdown

     Hier koennen Sie den Countdown ein- und ausschalten.

     Wenn der Bootcountdown eingeschaltet ist, wartet der Bootmanager die
     angegebene Zeit und startet nach Ablauf je nach Einstellung das
     zuletzt gewaehlte Profil oder das default profile.

    Edit bootcountdown

     Sie koennen einen Countdown zwischen 1 und 99 Sekunden waehlen.

    Select at start

     Beim Starten des Bootmanagers wird der Balken auf die entsprechende
     Position gesetzt. Das funktioniert auch im verstecktem Startmodus.

     Sie koennen zwischen folgenden Optionen waehlen:

    1. Last booted profile (das letzte gebootete Profil)

    2. Default profile (ein zuvor ausgewaehltes standard Profil)

    3. Floppy (Diskette)

    4. CDROM

    5. USB

    Default profile (standard Profil)

     Sie koennen das default profile aus einer Liste aller sichtbaren
     Profile auswaehlen.

    Show floppy boot

     Diskette booten im Hauptmenue anzeigen.

    Show cdrom boot

     CDROM booten im Hauptmenue anzeigen.

    Show usb boot

     USB booten im Hauptmenue anzeigen.

    Force USB 1.1

     USB 1.1 Controller verwenden, selbst wenn ein USB 2.0 Kontroller
     vorhanden ist.

     Mode 1: EHCI Controller ignorieren.
     Mode 2: EHCI Controller konfigurieren und alle Ports auf den
     Companion Host umleiten. Manche Controller brauchen diese
     Einstellung damit auf jeden fall USB 1.1 verwendet wird.

    Use Mass Stor Dev

     Boote die Xte USB-Festplatte die gefunden wird. Es gibt keinen
     Unterschied zw. Festplatte und Stick.

    Textmode after boot

     Sie koennen die Aufloesung des Textmodus beim Starten des
     Betriebssystems waehlen. zur Auswahl steht "nicht aendern (don't
     change)" oder 80x50.

    Graphicmode

     Einstellen der Bildschirmaufloesung vom Bootmanager. Sie koennen
     zwischen Textmodus 80x50 und Grafikmodus 640x480, 800x600, 1024x768,
     1280x1024 waehlen.

    Zoom animation

     Die Animation des Fensterverkleinerns ein- und ausschalten.

    Font

     Auswahl des Zeichensatzes. Sie koennen zwischen dem Bootmanager
     Zeichensatz und dem BIOS Zeichensatz waehlen.

    Starfield

     Ein- und Ausschalten der Sternenfeldanimation

    Master password

     Master Passwort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die
     Passwortabfrage.

    Setup password

     Setup Passwort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die
     Passwortabfrage.

            Installation zum MBR (Master Boot Record) der Festplatte
     __________________________________________________________________

   Durch die MBR Installation ist der Bootmanager das erste Programm das
   beim booten von der Festplatte gestartet wird. Diese
   Installationsmethode bietet diverse Vorteile. Manche
   Bootmanagerfunktionen stehen nur bei der MBR Installation zur
   Verfuegung. Als Alternative zur MBR Installation kann der Bootmanager
   auch auf andere Arten gestartet. Siehe [76]plpbt.bin - LiveCD und ...

   Achtung Linux Users: Installieren Sie LILO oder GRUB nicht in den
   Master Boot Record (MBR) sondern in den Bootsektor Ihrer Bootpartition.
   Der Plop Bootmanager ist kein Linux Loader und benoetigt daher LILO
   oder GRUB im Bootsektor um Linux zu starten! Siehe [77]Linux
   Bootmanager.

   [78]1. Das Installationsprogramm
   [79]1.1. Programmfunktionen

   [80]2. Deinstallation

   [81]3. Diverse Methoden um das Installationsprogramm zu starten
   [82]3.1. Diskette
   [83]3.2. CD
   [84]3.3. DOS
   [85]3.4. Windows Bootmenue (NT, 2K, XP, VISTA und Win7)
   [86]3.5. Syslinux, Isolinux, Extlinux
   [87]3.6. LILO
   [88]3.7. GRUB / grub4dos
   [89]3.8. GRUB2
   [90]3.9. Vom Netzwerk
   [91]3.10. Direkt von einem FAT Dateisystem

  1. Das Installationsprogramm
     __________________________________________________________________

   Es gibt 2 Versionen vom Installationsprogramm. Im Prinzip machen beide
   das gleiche. Der Unterschied ist, plpinst.com erstellt ein Backup
   (plpback.bin) der Sektoren die bei der Installation beschrieben werden.
   Mit dem Backup kann eine vollstaendige Entfernung des Bootmanagers
   vorgenommen werden. Die zweite Version plpinstc.com ueberspringt das
   Sichern der Sektoren. Sie muessen plpinstc.com verwenden wenn Sie den
   Bootmanager von einem schreibgeschuetzten Medium wie einer CD
   installieren, oder wenn Sie die Installation mittels Netzwerk
   durchfuehren.

  1.1 Programmfunktionen
     __________________________________________________________________

    1. Full bootmanager install

     Mit dieser Option wird der Bootmanager auf der Festplatte
     installiert. Sollte bereits ein Betriebssystem installiert sein,
     dann legt das Installationsprogramm ein Profil an um das aktuelle
     Betriebssystem starten zu koennen.

     Bei der Installation von Diskette wird ein Backup der Sektoren der
     Festplatte gemacht. Das Backup wird auf der Diskette abgespeichert.
     Mit dem Backup kann die Installation vollstaendig rueckgaengig
     gemacht werden. Bei der CD Installation ist vollstaendige
     Wiederherstellung des Zustandes bevor der Bootmanager installiert
     wurde nicht moeglich. Es besteht die Moeglichkeit einen neuen MBR zu
     schreiben, bei dem die aktuelle Partitionstabelle erhalten bleibt
     und das aktuelle Betriebssystem gestartet werden kann.

    2. Rewrite loader

     Damit der Bootmanager gestartet werden kann, wird ein kleines
     Programm (der Loader) im MBR installiert. Betriebssysteme wie z.B.
     Windows XP schreiben bei der Installation ein eigenes Programm in
     den MBR. Wird z.B. Windows XP nach dem Bootmanager installiert, dann
     startet beim Booten sofort Windows XP und nicht der Bootmanager,
     weil der Loader ueberschrieben wurde. Damit wieder der Bootmanager
     beim booten gestartet wird, muss man diese Option auswaehlen.

    3. Boot Manager update

     Hiermit koennen Sie ein Update auf die aktuelle Bootmanagerversion
     machen. Jedoch funktioniert dies nur fuer den Bootmanager Version
     5.x.

    4. Complete uninstall

     Achtung, diese Funktion gibt es nur bei der Disketten Installation.

     Mit der kompletten Deinstallation des Bootmanagers wird das Backup,
     das waehrend der Installation erstellt wurde und auf der Diskette
     gespeichert ist, zurueck auf die Festplatte geschrieben.

     Achtung, wenn Sie etwas an der Partitionstabelle geaendert haben,
     dann benutzen Sie diese Option nicht.

    5. Short uninstall

     Bei dieser Option wird ein neuer MBR geschrieben um das aktuelle
     Betriebssystem zu starten. Beim booten wird direkt zum
     Betriebssystem gesprungen und der Bootmanager wird nicht mehr
     verwendet. Die Partitionstabelle wird nicht veraendert.

    6. Set Boot Manager screen to textmode

     Konfigurieren des Bootmanagers damit er im Textmodus startet.

    7. Change destination harddisk

     Zielfestplatte zur Installation des boot managers einstellen.

    8. Boot Manager hotkeys

     Siehe [92]Hotkeys.

    9. Reboot

     Der Computer wird neu gestartet.

  2. Deinstallation
     __________________________________________________________________

   Um den Bootmanager aus dem MBR zu entfernen muessen Sie erneut das
   Installationsprogramm starten und den Menuepunkt 4 bzw. 5 waehlen.

   Wenn Sie nicht das Installationsprogramm zum entfernen verwenden
   wollen, dann koennen Sie auch andere Programme verwenden. Z.B. FIXMBR,
   oder "fdisk /mbr" usw. Oder Sie installieren einen anderen Bootmanager
   in den MBR.

  3. Diverse Methoden um das Installationsprogramm zu starten
     __________________________________________________________________

  3.1 Diskette
     __________________________________________________________________

   Sie erstellen die Installationdiskette mit einem Diskettenimage. Ein
   Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor der
   Diskette abgespeichert. Eine solche Datei kann nicht wie eine
   herkoemmliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden. Es wird
   ein spezielles Programm dafuer benoetigt.

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [93]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage zu erhalten.
   Das Diskettenimage befindet sich im install Verzeichnis und die Datei
   traegt den Namen plpbtin.img.

   DOS: Sie koennen [94]diskimg.com verwenden. diskimg -d a -w plpbtin.img

   Windows: Schreiben Sie das Image mit dem Programm [95]rawwritewin auf
   die Diskette.

   Linux: dd if=plpbtin.img of=/dev/fd0

  3.2. CD
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [96]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei zu erhalten. Die ISO
   Datei befindet sich im install Verzeichnis und die Datei traegt den
   Namen plpbtin.iso.

   Hinweis: Bei der CD Installation gibt es eine Einschraenkung bei der
   Deinstallation. Siehe [97]Das Menue vom Installationsprogramm.

    Windows:

     Sie koennen [98]Nero, das freie Programm [99]CDBurnerXP oder jedes
     andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden.

     Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder ISO Image brennen.
     Dann waehlen Sie die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es.

    Linux:

     [100]cdrecord ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu
     brennen.

     Brennen Sie das ISO mit cdrecord: cdrecord -v dev=<devicename> <iso
     image>

     Beispiel:
     Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
     cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbtin.iso

  3.3. DOS
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [101]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Es gibt 2 Installationsprogramme (plpinst.com und
   plpinstc.com) die unter DOS gestartet werden koennen.

   plpinst.com erstellt bei der Installation ein Backup (plpback.bin)
   aller Sektoren die beschrieben werden. plpinstc.com ueberspringt diesen
   Schritt. Verwenden Sie plpinstc.com wenn Sie von schreibgeschuetzten
   Medien wie CD installieren.

  3.4. Windows Bootmenue (NT, 2K, XP, VISTA und Win7)
     __________________________________________________________________

   Info: Eine Alternative zur MBR Installation ist [102]hier.

   Laden Sie die Datei [103]plpbt-5.0.14.zip herunter und entpacken Sie
   die Datei. Oeffnen Sie den Ordner Windows. Dort finden Sie das Batch
   Programm InstallToMBR. In VISTA und Win7 starten Sie es als
   Administrator (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Batch
   Datei und waehlen Sie "als Administrator starten"). Das Batch Programm
   erstellt den Windows Boot Menue Eintrag "Install the Plop Boot Manager
   to the MBR". Wenn Sie den PC neu starten dann verwenden Sie den Eintrag
   um den Bootmanager in den MBR zu installieren.

   Um den Eintrag wieder zu entfernen starten Sie c:\plop\plpbt4win.
   Verwenden Sie "l" um alle Eintraege aufzulisten. Entfernen Sie den
   Eintrag mit "r ID". ID ist die Nummer die Sie mit dem Kommando "l"
   gesehen haben. Mehr Infos zu plpbt4win finden Sie [104]hier.

   Info: plpgenbtldr und contig werden nicht laenger benoetigt.

  3.5. Syslinux, Isolinux, Extlinux
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [105]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install
   Verzeichnis und traegt den Namen plpinstc.

   Waehlen Sie Ihre config Datei
     * fuer Syslinux syslinux.cfg
     * fuer Isolinux isolinux.cfg
     * fuer Extlinux extlinux.conf

   Fuegen Sie folgende Zeilen hinzu
label plpinst
linux plpinstc.com

   Kopieren Sie plpinstc in das gleiche Verzeichnis indem sich die config
   Datei befindet.

   Sie starten das Installationsprogramm indem Sie beim Syslinux Prompt
   plpinst eingeben.

  3.6. LILO
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [106]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install
   Verzeichnis und traegt den Namen plpinstc.com.

   Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis.

   Fuegen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu
image=/boot/plpinstc.com
label=plop-install

   Starten Sie lilo um die lilo Eintraege zu aktualisieren.

  3.7. GRUB / grub4dos
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [107]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install
   Verzeichnis und traegt den Namen plpinstc.com.

   Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis.

   Sie muessen Ihre eigenen root Einstellungen fuer menu.lst verwenden.
   Hier ist ein Beispiel.
   Fuegen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /boot/grub/menu.lst hinzu
title Install Plop Boot Manager
root (hd0,0)
kernel /boot/plpinstc.com

   Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie das Installationsprogramm von
   Ihrem GRUB Menue starten koennen.

   Info: Beim Fehler "Error: file not found" siehe [108]Forumeintrag.

  3.8. GRUB2
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [109]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install
   Verzeichnis und traegt den Namen plpinstc.com.

   Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis.

   Sie muessen Ihre eigenen root Einstellungen in /etc/grub.d/40_custom
   verwenden.
   Beispieldatei /etc/grub.d/40_custom
#!/bin/sh
exec tail -n +3 $0

menuentry "Install Plop Boot Manager" {
    set root='(hd0,1)'
    linux16 /boot/plpinstc.com
}

   Danach starten Sie update-grub2 or update-grub.

   Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie das Installationsprogramm von
   Ihrem GRUB Menue starten koennen.

   Info: Beim Fehler "Error: file not found" siehe [110]Forumeintrag.

  3.9. Vom Netzwerk
     __________________________________________________________________

   Eine bessere Dokumentation kommt wenn ich Zeit dafuer habe. Verwenden
   Sie bis dahin die Dokumentation von Plop Linux.

   Fuer das Booten vom Netzwerk wird ein DHCP Server, TFTP Server und das
   Programm pxelinux gebraucht.

   Fuer [111]Linux hier klicken, fuer [112]Windows hier klicken.

  3.10. Direkt von einem FAT Dateisystem
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [113]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu
   erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install
   Verzeichnis und traegt den Namen plpinstc.com.

   Kopieren Sie plpinstc.com auf das FAT formatierte Laufwerk und aendern
   Sie den Dateinamen auf plpbt.bin.

   Dann verwenden Sie das Programm plpmkboot um das Laufwerk fuer
   plpbt.bin bootfaehig zu machen.
     * Linux Beispiel: plpmkboot /dev/sdb1
     * Windows Beispiel: plpmkboot F:

   Hinweis: Verwenden Sie nicht das zweite Installationsprogramm
   plpinst.com, ausser wenn der Datentraeger FAT12 formatiert ist.

   plpbt.bin - LiveCD und andere Moeglichkeiten um den Bootmanager zu starten
     __________________________________________________________________

   Wenn Sie keine MBR Installation wollen, dann verwenden Sie plpbt.bin.
   plpbt.bin kann auf viele verschiedene Arten gestartet werden. Jedoch
   kann plpbt.bin keine Einstellungen im Setup speichern. Aber Sie koennen
   plpbt.bin mit [114]plpcfgbt konfigurieren.

   [115]1. Diskette
   [116]2. CD (LiveCD)
   [117]3. Windows Bootmenue (NT, 2K, XP, VISTA und Win7)
   [118]4. Syslinux, Isolinux, Extlinux
   [119]5. LILO
   [120]6. GRUB / grub4dos
   [121]7. GRUB2
   [122]8. Vom Netzwerk
   [123]7. Direkt von einem FAT Dateisystem

  1. Diskette
     __________________________________________________________________

   Ein Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor
   der Diskette abgespeichert. Eine solche Datei kann nicht wie eine
   herkoemmliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden. Es wird
   ein spezielles Programm dafuer benoetigt.

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [124]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage plpbt.img zu
   erhalten.

   DOS: Sie koennen [125]diskimg.com verwenden. diskimg -d a -w plpbt.img

   Windows: Schreiben Sie das Image mit dem Programm [126]rawwritewin auf
   die Diskette.

   Linux: dd if=plpbt.img of=/dev/fd0

   Sie koennen die plpbt.bin Datei auf der Diskette mit [127]plpcfgbt
   konfigurieren.

  2. CD (LiveCD)
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [128]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei plpbt.iso zu
   erhalten.

   ISO Datei anpassen: Siehe [129]Eigenes ISO mit ...

    Windows:

     Sie koennen [130]Nero, das freie Programm [131]CDBurnerXP oder jedes
     andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden.

     Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder ISO Image brennen.
     Dann waehlen Sie die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es.

    Linux:

     [132]cdrecord ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu
     brennen.

     Brennen Sie das ISO mit cdrecord: cdrecord -v dev=<devicename> <iso
     image>

     Beispiel:
     Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
     cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbt.iso

  3. Windows Bootmenue (NT, 2K, XP, VISTA und Win7)
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die Datei [133]plpbt-5.0.14.zip herunter und entpacken Sie
   die Datei. Oeffnen Sie den Ordner Windows. Dort finden Sie das Batch
   Programm InstallToBootMenu. In VISTA und Win7 starten Sie es als
   Administrator (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Batch
   Datei und waehlen Sie "als Administrator starten"). Das Batch Programm
   erstellt den Windows Boot Menue Eintrag "Plop Boot Manager". Wenn Sie
   den PC neu starten dann verwenden Sie den Eintrag um den Bootmanager zu
   starten.

   Um den Eintrag wieder zu entfernen starten Sie c:\plop\plpbt4win.
   Verwenden Sie "l" um alle Eintraege aufzulisten. Entfernen Sie den
   Eintrag mit "r ID". ID ist die Nummer die Sie mit dem Kommando "l"
   gesehen haben. Mehr Infos zu plpbt4win finden Sie [134]hier.

   Info: plpgenbtldr und contig werden nicht laenger benoetigt.

  4. Syslinux, Isolinux, Extlinux
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [135]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.

   Waehlen Sie Ihre config Datei
     * fuer Syslinux syslinux.cfg
     * fuer Isolinux isolinux.cfg
     * fuer Extlinux extlinux.conf

   Fuegen Sie folgende Zeilen hinzu
label plp
linux plpbt.bin

   Kopieren Sie plpbt.bin in das gleiche Verzeichnis indem sich die konfig
   Datei befindet.

   Sie starten den Plop Bootmanager indem Sie beim Syslinux Prompt plp
   eingeben.

   Sie koennen die plpbt.bin Datei mit [136]plpcfgbt konfigurieren.

  5. LILO
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [137]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.

   Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.

   Fuegen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu
image=/boot/plpbt.bin
label=Plop

   Starten Sie lilo um die lilo Eintraege zu aktualisieren.

   Sie koennen die plpbt.bin Datei mit [138]plpcfgbt konfigurieren.

  6. GRUB / grub4dos
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [139]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.

   Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.

   Sie muessen Ihre eigenen root Einstellungen fuer menu.lst verwenden.
   Hier ist ein Beispiel
title Plop Boot Manager
root (hd0,0)
kernel /boot/plpbt.bin

   Info: Beim Fehler "Error: file not found" siehe [140]Forumeintrag.

   Sie koennen die plpbt.bin Datei mit [141]plpcfgbt konfigurieren.

  7. GRUB2
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [142]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.

   Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.

   Sie muessen Ihre eigenen root Einstellungen in /etc/grub.d/40_custom
   verwenden.
   Beispieldatei /etc/grub.d/40_custom
#!/bin/sh
exec tail -n +3 $0

menuentry "Plop Boot Manager" {
    set root=(hd0,1)
    linux16 /boot/plpbt.bin
}

   Danach starten Sie update-grub2 or update-grub.

   Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie den Plop Bootmanager von Ihrem
   GRUB Menue starten koennen.

   Info: Beim Fehler "Error: file not found" siehe [143]Forumeintrag.

   Sie koennen die plpbt.bin Datei mit [144]plpcfgbt konfigurieren.

  8. Vom Netzwerk
     __________________________________________________________________

   Eine bessere Dokumentation kommt wenn ich Zeit dafuer habe. Verwenden
   Sie bis dahin die Dokumentation von Plop Linux.

   Fuer das Booten vom Netzwerk wird ein DHCP Server, TFTP Server und das
   Programm pxelinux gebraucht.

   Fuer [145]Linux hier klicken, fuer [146]Windows hier klicken.

  9. Direkt von einem FAT Dateisystem
     __________________________________________________________________

   Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [147]plpbt-5.0.14.zip
   herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.

   Kopieren Sie plpbt.bin auf das FAT formatierte Laufwerk.

   Dann verwenden Sie das Programm plpmkboot um das Laufwerk fuer
   plpbt.bin bootfaehig zu machen.
     * Linux Beispiel: plpmkboot /dev/sdb1
     * Windows Beispiel: plpmkboot F:

            Eigenes ISO mit modifizierter plpbt.bin Datei erstellen
     __________________________________________________________________

   Mit [148]plpbt-createiso.zip erhalten Sie ein Skript fuer Windows und
   eines fuer Linux um eine eigene ISO Datei mit einer geaenderten
   plpbt.bin Datei erstellen. Die Skripts verwenden mkisofs von cdrtools.

  Verwendung unter Windows

       Die Windows cdrtools Programme sind von
       [149]http://smithii.com/cdrtools und befinden sich bereits in der
       ZIP Datei. plpbt.bin und create-iso.bat muessen sich im selben
       Verzeichnis befinden. Starten Sie create-iso.bat um die ISO Datei
       zu erstellen. Es wird die Datei plpbtmycd.iso erstellt. Dies ist
       Ihre neue Bootmanager ISO Datei.

  Verwendung unter Linux

       Sie muessen mkisofs installiert haben. plpbt.bin und create-iso.sh
       muessen im selben Verzeichnis sein. Starten Sie sh create-iso.sh um
       die ISO Datei zu erstellen. Es wird die Datei plpbtmycd.iso
       erstellt. Dies ist Ihre neue Bootmanager ISO Datei.

                       plpcfgbt - plpbt.bin konfigurieren
     __________________________________________________________________

   [150]plpcfgbt-0.11.zip ist ein Tool zum konfigurieren von plpbt.bin.
   Das Programm gibt es als Source Code, fuer Linux und Windows. Das
   Programm wird in der Eingabeaufforderung gestartet. Wenn plpcfgbt ohne
   Parameter gestartet wird, dann erhaelt man die Hilfe.
Usage: plpcfgbt [OPTIONS] file

Options:
========

 parameter    meaning
 -----------------------------------------------------------------------------
 vm           setup video mode
              values: text, 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024

 stm          start mode of the boot manager
              values: menu or hidden, hidden requires cnt=on and dbt not off

 cnt          activate countdown, values: on or off

 cntval       countdown in seconds between 1 and 99

 dbt          default boot, values: off, profile, floppy, cdrom, usb

 dprf         use default profile value between 1 and 16

 stf          starfield, values: on or off

 zan          windows zoom animation, values: on or off

 fnt          set font, values: bt or bios

 usb1         force usb 1.1
              values:   off
                        1 = Mode 1 = skip ehci
                        2 = Mode 2 = force ehci to companion

 usbmdev      use usb massdev 1-99 (obsolete)

 int19h       do not boot the os and use int19h, values: on or off

 hotkey       startup hotkey, values: yes or no

 prf          set profile, value: 1-16

 prfname      set profilename 16 chars, 'prf' must be set

 btdrv        boot drive, 80h-89h, 'prf' must be set

 btprt        boot partition 1-4, 'prf' must be set

 btlog        boot log partition, 1-4, 'prf' must be set

 skippcmcia   skip pcmcia check, values: yes or no

 fastpcmcia   skip pcmcia check after usb card was found, values: yes or no

 ignoreusbdev ignore number of usb devices 0-99

 showextended show extended partitions in the main menu, values: yes or no


 hiddenusb    automatic usb boot without showing the boot manager
 hiddencdrom  automatic cdrom boot without showing the boot manager


   Infos zu int19h siehe [151]hier.
   Die Hotkeyaktivierung ist sinnvoll bei CDs und ROMs. Sie bekommen die
   Aufforderung STRG-A zu druecken um den Bootmanager zu starten,
   andernfalls wird der Bootvorgang fortgesetzt.

  Beispiele
     __________________________________________________________________

   Aktuelle Konfiguration zeigen:

     plpcfgbt plpbt.bin

   Versteckt starten und USB Laufwerk booten:

     plpcfgbt stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb plpbt.bin
     oder plpcfgbt hiddenusb plpbt.bin

                              plpbt.bin Parameter
     __________________________________________________________________

   Wenn Sie einen Linux Boot Manager verwenden (lilo, syslinux,...) dann
   koennen Sie mittels "append" Option einige Parameter an plpbt.bin
   uebergeben.

                     Liste der unterstuetzten Parameter

      Parameter                              Bedeutung
      hiddenusb        Kurzversion von "stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb"
     hiddencdrom      Kurzversion von "stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=cdrom"
        usb1=1         USB 1.1 erzwingen Mode 1 (EHCI Kontroller ignorieren)
        usb1=2      USB 1.1 erzwingen Mode 2 (EHCI Ports auf USB 1.1 umstellen)
       vm=text                      In den Textmodus umschalten
       fnt=bios                     Bios Zeichensatz verwenden
      int19h=on                   INT19h statt USB Boot verwenden
   showextended=yes         Extended Partitionen im Main Menue anzeigen

   Beispiel syslinux.cfg:
# configure the boot manager to start in text mode

label plp
    linux plpbt.bin
    append vm=text

# configure the boot manager to start in hidden mode and
# boot usb with forcing usb 1.1 mode 1

label plp2
    linux plpbt.bin
    append "hiddenusb usb1=1"


         Erstellen eines PCI Bootmanager option ROM (ins Bios einbauen)
     __________________________________________________________________

   Sie koennen ein PCI Option ROM mit [152]plpbtrom-0.6.zip erstellen.
   Dieses Option ROM kann dann direkt in Ihr Bios oder im ROM einer
   Netzwerkkarte gespeichert und gestartet werden.
Usage: plpbtrom [OPTIONS] input-file output-file

Options:
========
 -h           this help
 -vendorid    id hex value of the card vendor
 -deviceid    id hex value of device
 -grabid      grab vendor/device id from PCI ROM file
 -hidden      disable option rom text output
 -nodisable   do not allow option rom disable
 -forceINT    force hook interrupt
 -INT18       hook int 18h (see www.plop.at for details)

 input-file   boot manager file (ex. plpbtrom.bin)
 output-file  ROM file name


  Beispiele

     * plpbtrom plpbtrom.bin plpbt.rom
     * plpbtrom -vendorid 0x10ec -deviceid 0x8139 plpbtrom.bin plpbt.rom
     * plpbtrom -grabid netcard.rom plpbtrom.bin plpbt.rom

  Dateien

     plpbtrom - Linux Programm
     plpbtrom.exe - Windows Programm
     plpbtrom.bin - Bootmanager

  Unterschied zwischen plpbtrom.bin und plpbt.bin

     Der Unterschied ist nur, dass plpbtrom.bin die Kontrolle des
     Bootprozesses an das Bios zurueck gibt mittels far return wenn man
     ESC drueckt. plpbt.bin startet den PC neu mittels 19h.

     Sie koennen plpbtrom.bin genauso wie plpbt.bin mit [153]plpcfgbt
     konfigurieren. s kann auch ein Hotkey zum Starten des Bootmaagers
     aktiviert werden.

  Wie Testet man das ROM

     Sie koennen Ihre ROM Datei mit der freien Virtuellen Maschine
     [154]qemu testen.

     qemu -hda harddisk.img -option-rom plpbt.rom

     Sollten Sie kein Festplattenimage haben, verwenden Sie eines von der
     qemu Downloadseite oder verwenden Sie ein Diskettenimage.

     qemu -fda floppy.img -option-rom plpbt.rom

  Wie flasht man ein AMI bios

   Das Flashen erfolgt auf eigene Gefahr!
     * Laden Sie das Ami BIOS flash Utility herunter und sichern Sie Ihr
       aktuelles Bios. [155]AMI Homepage
       Es ist ein DOS Programm. Starten sie den folgenden Befehl von einer
       DOS Diskette um Ihr Bios zu sichern
       afudos /obios.rom
     * Verwenden Sie das Windowsprogramm [156]MMTools um das Netzwerk ROM
       mit plpbt.rom zu ersetzen.
     * Laden Sie die Datei bios.rom
     * Suchen Sie das Netzwerk Option ROM. Es hat die ID 20, den Namen PCI
       Option ROM und die RunLoc Nummer VendorID:DeviceID von Ihrer
       Netzwerkkarte. Moeglicherweise gibt es mehrere Option ROMSs in
       Ihrem Bios, daher waehlen Sie das erste das Sie finden.
     * Klicken Sie auf das Option ROM um es zu markieren.
     * Klicken Sie auf den Replace Tab
     * Laden Sie plpbt.rom als Module file.
     * Druecken Sie den Replace Button
     * Klicken Sie Save ROM as und geben der Datei den Namen mybios.rom
     * Nun kommt der gefaehrliche Teil. Das Flashen des Bios.
       Ich empfehle vor dem Flashen im Bios die "standard Einstellungen"
       (default settings) zu laden und zu speichern. Dann booten Sie von
       der DOS Diskette und starten Sie
       afudos /imybios.rom
       Schalten Sie den Computer waehrend dem Flashen keinesfalls aus.
       Wenn der Flashvorgang beendet ist, laden Sie erneut die "standard
       Einstellungen".
     * Wenn alles richtig funktioniert hat, dann koennen Sie im Bios
       einstellen das der Bootmanager waehrend des Bootvorganges gestartet
       wird.

  Wie flasht man ein AWARD bios

   Das Flashen erfolgt auf eigene Gefahr!
     * Laden Sie das Award Bios Flash Utility aflash herunter. Siesollten
       es auf der Homepage Ihres Motherboardherstellers im Bereich der
       Bios Tools finden.
     * Starten Sie das Programm von einer DOS Diskette und sichern Sie Ihr
       aktuelles Bios unter dem Namen bios.rom.
     * Suchen Sie im Internet das Programm cbrom. Es gibt unterschiedliche
       Versionen und nicht jede wird mit Ihrer Biosdatei funktionieren.
       Daher muessen Sie ausprobieren welche Version bei Ihnen
       funktioniert.
     * Starten Sie cbrom bios.rom /d
     * Nun sollten alle Teile des Bios aufgelistet werden. Ich kann Ihnen
       nicht den Befehl zum Ersetzen des ROMs geben, weil bei mir keine
       cbrom Version funktioniert hat. Sie muessen es selbst herausfinden.
     * Wenn das Bios ROM geaendert wurde, dann flashen Sie das Bios. Ich
       empfehle vor dem Flashen im Bios die "standard Einstellungen"
       (default settings) zu laden und zu speichern. Dann booten Sie von
       der DOS Diskette und starten Sie awdflash um das Bios zu flashen.
     * Wenn alles richtig funktioniert hat, dann koennen Sie im Bios
       einstellen das der Bootmanager waehrend des Bootvorganges gestartet
       wird.

                                   plpbt4win
     __________________________________________________________________

   Mit plpbt4win kann man den Bootmanger leicht zum Windows Bootmenue
   hinzufuegen und auch wieder entfernen. Das Programm funktioniert mit
   boot.ini und bcdedit und erkennt automatisch welche Methode verwendet
   werden muss um das Windows Bootmenue zu bearbeiten. Man kann plpbt4win
   als Batchprogramm verwenden oder mittels eingebauter Kommandozeile. Sie
   finden plpbt4win im Windows Verzeichnis von [157]plpbt-5.0.14.zip.

  Funktionen

     * Parametereingabe, ideal fuer Batchprogramme und GUI Frontends.
     * Eingebaute Kommandozeile.
     * Arbeitet mit boot.ini und bcdedit.
     * Kann Windows Bootmenueeintraege auflisten, hinzufuegen und
       entfernen.
     * Man kann leicht unterschiedliche Bootmanagerdateien hinzufuegen.
       Z.B. verwendet man einen Eintrag mit der standard Bootmanagerdatei
       und einen Eintrag mit einer USB Autoboot Konfiguration.
     * 2 Batchdateien werden mitgeliefert. InstallToBootMenu.bat und
       InstallToMBR.bat. Der Windowsuser muss nur die Batchdateistarten
       und dann geht alles fast automatisch. Nachdem das Batchprogramm die
       Arbeit beendet hat, muss der User nur den Computer neu starten um
       den neuen Menueeintrag im Windows Bootmenue zu sehen. Die 2
       Batchdateien dienen auch als Beispiel fuer die Verwendung von
       plpbt4win.

  Batch Modus

plpbt4win [/?] [/B] [/C [FILE]] [/L] [/A [NAME]] [/R <ID>] [/BIN <FILE>] [/D]

 /?          Help
 /B          Batch mode
 /BIN <FILE> Set the program filename. Default is "c:\plop\plpbt.bin"
 /C [FILE]   Create the plop boot manager loader program. Set the output
             filename. The default filename is "c:\plop\plpbt4win.ldr"
 /L          List windows boot menu entries
 /A [NAME]   Add to the windows boot menu a new entry. The default name is
             "Plop Boot Manager"
 /R <ID>     Remove the menu entry from the windows boot menu. ID is the
             number of the menu entry
 /D          Debug mode

  Batch Modus Beispiele

     * Bootmenueeintraege auflisten: plpbt4win /B /L
     * Bootmanager Loader erstellen: plpbt4win /B /C
     * Bootmanager Loader mit eigenem Namen erstellen: plpbt4win /B /C
       c:\plop\plp.ldr
     * Menueeintrag hinzufuegen: plpbt4win /B /A "The Plop Boot Manager is
       here"
     * Menueeintrag entfernen, zuerst muss man den Parameter /L verwenden
       um die ID des Eintrages zu erhalten, dann verwendet man z.B.:
       plpbt4win /B /R 3
     * Loader und Menueeintrag in einem Schritt: plpbt4win /B /C /A

  Eingebaute Kommandozeile

   Man startet plpbt4win ohne Parameter.
Command (? for help):
 ?          Help
 bin <FILE> Set the program filename. Default is "c:\plop\plpbt.bin"
 c [FILE]   Create the plop boot manager loader program. Set the output
            filename. The default filename is "c:\plop\plpbt4win.ldr"
 l          List windows boot menu entries
 a [NAME]   Add to the windows boot menu a new entry. The default name is
            "Plop Boot Manager"
 r <ID>     Remove the menu entry from the windows boot menu. ID is the
            number of the menu entry
 d          Activate/disable debug mode
 v          Show current values
 q          Quit

                                  plpgenbtldr
     __________________________________________________________________

   plpgenbtldr ist veraltet und wird nicht mehr supported. Verwenden Sie
   stattdessen [158]plpbt4win.

   Um Eintraege vom Windows Bootmenue zu entfernen verwenden Sie entweder
   [159]plpbt4win oder

   Oeffnen Sie eine Eingabezeile als Administrator.
   Starten Sie "bcdedit /v" um alle Eintraege aufzulisten.
   Starten Sie "bcdedit /delete {id}" um einen Eintrag zu entfernen. {id}
   ist die Nummer mit { } neben dem Eintrag.

                     PCMCIA CardBus Treiber - USB PC-Karte
     __________________________________________________________________

   Viele alte Laptops haben eine oder zwei CardBus Schnittstellen. Der
   Bootmanager kann als USB PC-Card Enabler verwendet werden und der
   Bootmanager ermoeglicht es von der USB PC-Karte zu booten. Wenn der
   Laptop nur USB 1.1 Schnittstellen hat, dann kann der Bootvorgang mit
   einer USB 2.0 PC-Karte erheblich beschleunigt werden. Sollte der Laptop
   nur eine USB Schnittstelle besitzen, dann erhalten Sie mit der PC-Karte
   zusaetzliche USB Schnittstellen.

   Sie finden den Bootmanager mit dem CardBus Treiber im pcmcia
   Verzeichnis von [160]plpbt-5.0.14.zip.

   Der Bootmanager initialisiert den CardBus Kontroller waehrend des
   Programmstartes. Das bedeutet, dass die USB PC-Karte bereits bevor der
   Bootmanager startet eingeschoben sein muss! Der Vorteil ist das die
   PC-Karte initialisiert ist, egal ob Sie dann weiter mit USB booten oder
   nicht. Sollten Sie einen DOS USB Treiber (OHCI und EHCI) haben, dann
   koennen Sie diesen fuer die USB PC-Karte verwenden und Sie brauchen
   keinen zusaetzlichen CardBus Treiber.

   Waehrend der Bootmanager startet sehen Sie ein paar Infos bzgl. CardBus
   Initialisierung. Wenn Sie diese Infos lesen moechten, dann halten Sie
   die STRG-Taste gedrueckt waehrend der Bootmanager startet.

   Hinweise:
     * Mein CardBus Treiber funktioniert nicht auf allen Laptops, aber auf
       den meisten.
     * Aufgrund der Groesse des zusaetzlichen CardBus Treibers, habe ich
       (nur) bei der pcmcia Festplattenversion des Bootmanagers den IDE
       Cdrom Treiber entfernt.
       plpbt.bin enthaelt alle Treiber.

                                    USB Info
     __________________________________________________________________

     * Es werden nur USB Mass Storage Geraete unterstuetzt. Davon werden
       Festplatten, Sticks und CardReader unterstuetzt. USB CD/DVD
       Laufwerke und USB Diskettenlaufwerke sind nicht implementiert.
     * Es gibt keine USB HUB Implementierung. Es muss daher das USB
       Laufwerk direkt am USB Port des Computers gehaengt werden.
     * Aktueller Stand siehe [161]Bootmanager News

                            DOS und der USB Treiber
     __________________________________________________________________

   [162]1. Den Bootmanager als USB Festplatten Treiber fuer DOS verwenden
   [163]2. Den USB Treiber unter DOS deaktivieren
   [164]3. Unter DOS feststellen ob der USB Treiber geladen ist

  1. Den Bootmanager als USB Festplatten Treiber fuer DOS verwenden
     __________________________________________________________________

   Es ist eine spezielle Art den Bootmanager zu verwenden, aber vielleicht
   brauchen es ein paar Leute. Man muss plpbt.bin mit [165]plpcfgbt
   konfigurieren damit int19h anstelle des Betriebssystem bootens
   verwendet wird.

   plpcfgbt int19h=on plpbt.bin

   Wenn Sie plpbt.bin konfiguriert haben, dann starten Sie plpbt.bin mit
   einem Bootmanager wie grub, syslinux oder einem aehnlichen Bootmanager
   (Unterstuetzte Bootmanager siehe [166]hier). Wenn Sie jetzt die Option
   USB im Plop Bootmanager verwenden, dann laedt der Bootmanager die USB
   Treiber und es wird der vorherige Bootmanager wieder gestartet. Wenn
   jetzt DOS gebootet wird, dann steht Ihr USB Geraet als letzte
   Festplatte zur Verfuegung. Die Festplatte ist jedoch schreibgeschuetzt.

   Mit folgender Konfiguration kann man das USB Treiber laden
   automatisieren plpcfgbt int19h=on stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb
   plpbt.bin

  2. Den USB Treiber unter DOS deaktivieren
     __________________________________________________________________

   Wenn Sie DOS gebootet haben und der Plop USB Treiber ist geladen, dann
   koennen Sie den Treiber mit [167]plpdisd-0.2.zip deaktivieren. Wenn Sie
   den Treiber deaktiviert haben, dann ist es auch moeglich andere USB
   Treiber unter DOS zu laden.
   Sie koennen plpdisd in der config.sys starten
DEVICE=c:\tools\plpdisd.exe

   Sie koennen das Programm auch mit der autoexec.bat oder von der
   Befehlszeile starten.

  3. Unter DOS feststellen ob der USB Treiber geladen ist
     __________________________________________________________________

   Siehe [168]hier.

                   Feststellen ob der USB Treiber geladen ist
     __________________________________________________________________

   [169]1. Mit Syslinux festellen ob der USB Treiber geladen ist
   [170]2. Unter DOS feststellen ob der USB Treiber geladen ist

  1. Mit Syslinux festellen ob der USB Treiber geladen ist
     __________________________________________________________________

   Icecube hat das Syslinux Modul ifplop.c32 geschrieben. Damit kann man
   in Syslinux festellen ob der USB Treiber geladen ist oder nicht.

   Beispiel syslinux.cfg:
default plopcheck

# Check for the presence of plop (run by default)
#   When plop INT13 hook is found, run the first label
#   When plop INT13 hook isn't found, run the second label

label plopcheck
    com32 ifplop.c32
    append plop_detected -- plop_not_detected

# When plop INT13 hook was found, boot the menu system.
# plop can have added USB2.0 speed, so the entries we want to boot
# will be read from disk much faster (supposing that we have a BIOS
# that only supports USB1.1 speed).

label plop_detected
    com32 menu.c32
    append syslinux.cfg

# plop INT13 hook wasn't found, so we boot plop

label plop_not_detected
    linux plpbt.bin

   ifplop.c32 ist Teil von Syslinux seit der Version 4.01.
   ifplop.c32 Moduleseite:
   [171]http://syslinux.zytor.com/wiki/index.php/Ifplop.c32

   Ein paar Infos zur Treibererkennung gibts [172]hier.

  2. Unter DOS feststellen ob der USB Treiber geladen ist
     __________________________________________________________________

   Mit dem Programm [173]plpchk-0.1.zip kann man festellen ob der plop usb
   Treiber geladen ist oder nicht. Man kann das Programm in der
   config.sys, in einer Batchdatei oder in der Komandozeile verwenden. Das
   Programm kann eine Datei erstellen wenn der Treiber gefunden wurde bzw.
   eine Datei loeschen wenn der Treiber nicht gefunden wurde. Aufgrund der
   Existenz dieser Datei kann man dann Aktionen durchfuehren oder auch
   nicht. In Batchdateien kann man dafuer den Rueckgabewert des
   Errorlevels verwenden. Mit dem Parameter /h wird die Bildschirmausgabe
   unterdrueckt.
plpchk [/?] [/h] [file]

  /?      help
  /h      hide text output
  file    create this file when the driver was detected or remove it when the
          driver was not detected

config.sys example: DEVICE=c:\tools\plpchk.exe c:\tmp\plpusb

For batch processing: ERRORLEVEL 0 = no driver detected
                                 1 = driver detected

   Ein paar Infos zur Treibererkennung gibts [174]hier.

                      Hidden Partition / Cleared Partition
     __________________________________________________________________

  Hidden Partition / Cleared Partition
     __________________________________________________________________

   Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen "hidden" und "cleared"
   Partitionen.
     * Hidden Partitionen: Betriebssysteme, Backuploesungen, usw. erkennen
       diese Partitionen, aber ignorieren sie. Ich wuerde sagen das ist
       nicht wirklich versteckt. Dieser Status hat aber auch seine
       Vorteile.
     * Cleared Partitionen: Kein Programm (ausser dem Bootmanager) weiss
       das eine Partition definiert ist/war bei diesem Partitioneintrag im
       MBR. Dadurch kann kein Programm auf die Daten zugreifen (mit
       entsprechendem Aufwand und der Durchsuchung der Festplatte besteht
       die Moeglichkeit auf die Daten zuzugreifen). Betriebssysteme usw.
       erkennen diesen Bereich als "nicht zugeordneter Speicherplatz". So
       eine Partition ist wirklich "hidden". Daher besteht aber die
       Gefahr, dass man die versteckte Partition und ihre Daten
       ueberschreibt wenn man die Festplatte nun partitioniert und keine
       genaue Kenntniss der Festplattenaufteilung hat.

  Beispiel: Partition "hidden" und nicht "cleared"
     __________________________________________________________________

   Nehmen wir an Sie wollen die zweite Partition von HDA (HDA2) in einem
   Profil sichtbar haben und ein einem anderen Profil "hidden" und nicht
   "cleared" haben.
     * Waehlen Sie einen leeren Eintrag in "partitions". Geben Sie dem
       Eintrag den Namen "hidden hda2".
     * Waehlen Sie das Device HDA. Gehen Sie zu "Edit MBR/Import data".
       Bewegen sie den Cursor zu P2 und druecken Sie "s". Bewegen Sie nun
       den Cursor zu "BP" und druecken "p".
     * Druecken Sie ESC und gehen zu "Partition ID". Waehlen Sie "Select
       from list". Waehlen Sie die "hidden" Version Ihrer Partition.
     * Druecken Sie ESC und speichern die Aenderungen.
     * Gehen Sie zu "Profiles".
       Nun koennen Sie einem Profil die "sichtbare" Version zuordnen und
       einem anderen Profil die "hidden" Version zuordnen.

                      Linux Bootmanager in den Bootsektor
     __________________________________________________________________

   LILO, GRUB / grub4dos, GRUB2: Ich hatte noch keine Zeit eine kurze
   Beschreibung zur Installation in den Bootsektor zu schreiben.

                                   Beispiele
     __________________________________________________________________

   [175]1. Video Dualboot Installation Windows XP und Windows XP
   [176]2. Windows XP und Windows Vista Dualboot mit versteckten (cleared)
   Partitionen
   [177]3. Dualboot Windows XP und Windows 7

  1. Video Dualboot Installation Windows XP und Windows XP
     __________________________________________________________________

   Download [178]demoinstall.wmv ([179]demoinstall.zip). Die Qualitaet ist
   nicht die beste, aber man sieht alle Schritte.

  2. Windows XP und Windows Vista Dualboot mit versteckten (cleared) Partitionen
     __________________________________________________________________

   Das Ziel ist die Installation von Windows XP auf der ersten Partition
   und Windows Vista auf der zweiten Partition. Kein Windows soll Zugriff
   auf die Partition der anderen Windowsinstallation haben. Ausserdem soll
   es eine dritte Partition geben. Beide Windowsinstallationen haben
   Zugriff auf diese Partition.

   Es gibt viele Moeglichkeiten um dieses Ziel zu erreichen. Hier wird
   eine Variante beschrieben.

   Es funktioniert nur mit der [180]MBR Installation des Bootmanagers.

  Zusammenfassung

     * Windows XP auf der ersten Partition
     * Windows Vista auf der zweiten Partition
     * Eine dritte Partition auf die jedes Windows Zugriff hat
     * Kein Windows darf auf die Partition des anderen zugreifen duerfen

  Grundvoraussetzungen

     * Die Festplatte ist nicht partitioniert
     * Es ist kein Bootmanager installiert

                        Die Beschreibung des Ablaufes

    Windows XP Installation

     Zuerst installieren Sie Windows XP. Erstellen Sie mit dem Windows XP
     Installationsprogramm eine primaere Partition (z.B. 10GB).
     Installieren Sie Windows XP auf diese Partition.

    Partitionen anlegen

     Wenn Windows XP fertig installiert wurde, starten Sie die
     Datentraegerverwaltung im Windows XP. Erstellen Sie eine zweite
     primaere Partition. Auf diese Partition wird Windows Vista
     installiert, daher waehlen Sie ausreichend Platz. Erstellen Sie auch
     eine dritte primaere Partition. Auf diese Partition koennen dann
     beide Betriebssysteme zugreifen.

    Bootmanager Installation

     Installieren Sie den Bootmanager von Diskette oder CD auf die
     Festplatte.

    Windows XP Profil konfigurieren

     Der Bootmanager hat ein Profil mit dem Namen "os harddisk 1"
     erstellt. Dieses Profil bootet Windows XP. Weiters wurden die 3
     primaeren Partitionen in den Bootmanager importiert. Die Partitionen
     heissen HDA1, HDA2 und HDA3.

     Gehen Sie zu setup und dann profiles. Waehlen Sie os harddisk 1.
     Geben Sie dem Profil den Namen windows xp mit edit label.

     Waehlen Sie linked partitions. Druecken Sie in der ersten Zeile von
     HDA enter und waehlen Sie HDA1. In der zweiten Zeile druecken Sie c
     um die Partition auf cleared zu setzen. Sie koennen die dritte Zeile
     auf don't touch setzen oder waehlen Sie HDA3. Siehe
     [181]konfigurieren der Partitionseintraege.

    Windows Vista Profil konfigurieren

     Verlassen Sie die Windows XP Profilkonfiguration und waehlen Sie ein
     leeres Profil. Setzen Sie den Namen auf windows vista. Setzen Sie
     show in main menu auf yes. Waehlen Sie linked partitions. Druecken
     Sie in der ersten Zeile c um die Partition auf cleared zu setzen. In
     der zweiten Zeile druecken Sie b um das boot flag zu setzen.
     Druecken Sie enter und waehlen Sie HDA2. In der dritten Zeile
     waehlen Sie die gleiche Einstellung wie im Windows XP Profil (don't
     touch oder HDA3).

    Window Vista Installation

     Gehen Sie zurueck ins Hauptmenue. Sie sehen nun windows xp und
     windows vista. Bewegen Sie den Balken auf windows vista und druecken
     Sie Enter um die Partitionseinstellungen des Profils auf die
     Festplatte zu schreiben. Der Bootvorgang wird klarerweise
     fehlschlagen, da das Vista ja noch nicht installiert wurde. Booten
     Sie nun die Windows Vista Installations DVD. Im Partitionsfenster
     des Windows Installationsprogrammes sehen Sie nun am Anfang einen
     unpartitionieren Bereich (dort ist XP installiert) und 2 primaere
     Partitionen. Waehlen Sie die erste primaere Partition fuer die Vista
     Installation. Wenn die Installation beendet ist, kann es sein, das
     Vista sofort bootet und der Plop Bootmanager uebersprungen wird. In
     diesem Fall verwenden Sie Rewrite loader von der Plop Boot Manager
     Installations Diskette oder CD.

   Nun sollten Sie zwei bootfaehige Windowsinstallationen haben, die
   nichts voneinander wissen. Sie koennen Daten zwischen beiden
   Betriebssystemen mit Hilfe der dritten Partition austauschen.

  Windows Vista auf der zweiten Festplatte

   Im Prinzip ist es sehr aehnlich wie vorher beschrieben. Die zweite
   Festplatte heisst im Bootmanager HDB. Installieren Sie Vista auf die
   erste Partition der zweiten Festplatte. Setzen Sie im Vista
   Profil/Linked Partitions die erste Zeile von HDB auf HDB1 und druecken
   Sie b. Der Bootmanager setzt das Boot Flag auf 81h. Das sollte fuer
   Ihre Installation passen.

  3. Dualboot Windows XP und Windows 7
     __________________________________________________________________

   Das ist eine Kurzanleitung fuer eine komplette Neuinstallation des PCs
   mit Dualboot von WinXP und Win7. Es spielt keine Rolle ob es 32 oder 64
   Bit Versionen sind. Alle Daten auf dem PC werden geloescht!

   Booten Sie die Win7 DVD. Loeschen Sie alle Partitionen von der
   Festplatte. Erstellen Sie eine Partition fuer Win7. Das
   Installationsprogramm erstellt 2 Partitionen. Eine ca. 80MB grosse fuer
   die Win7 Bootdateien und eine Partition fuer die Win7 Dateien.
   Erstellen Sie eine weitere Partition fuer WinXP. Sie sehen nun 3
   Partitionen. Installieren Sie Win7 auf die zweite Partition. Nachdem
   Win7 fertig installiert wurde, installieren Sie den Plop Boot Manager.
   Nachdem der Bootmanager installiert und gestartet wurde gehen Sie ins
   Setup, Profiles und "OS HARDDISK 1". Aendern Sie den Namen auf "Win7".
   Gehen Sie zu linked partitions und druecken Sie an der ersten Position
   von HDA Enter und waehlen Sie HDA1, bei der Zweiten HDA2 und an der
   Dritten druecken Sie "c" fuer cleared. Verlassen Sie das Profil von
   Win7. Waehlen Sie ein leeres Profil um das WinXP Profil zu erstellen.
   Geben Sie dem Profil den Namen "WinXP", visible in main menu auf "yes"
   setzen. In linked partitions bei HDA waehlen Sie an der ersten Stelle
   HDA3 aus und druecken Sie "b" um das Bootflag zu setzen. An der zweiten
   Stelle druecken Sie "c" fuer cleared. An er dritten Stelle ebenfalls
   "c" fuer cleared druecken. Gehen Sie ins Hauptmenue und druecken Sie
   Enter bei WinXP. WinXP wird natuerlich nicht starten weil es noch nicht
   installiert wurde. Bei der Meldung Invalid Boot Signature druecken Sie
   "n" um den Bootvorgang abzubrechen. Nun booten Sie die WinXP CD. Sie
   sollten jetzt nur eine Partition fuer die Installation sehen.
   Installieren Sie WinXP dort. Wenn WinXP fertig installiert wurde,
   starten Sie die Plop Bootmanager Installations CD und verwenden Sie
   "Rewrite loader". Booten Sie neu und der Bootmanager wird Sie darauf
   aufmerksam machen das sich HDA3 geaendert hat. Importieren Sie die
   neuen Werte indem Sie "y" (bei deutscher Tastatur "z") druecken. Nun
   sollten Sie beide Systeme starten koennen.

                               NOD32 Virusmeldung
     __________________________________________________________________

   NOD32 meldet nach der Bootmanager MBR Installation einen MBR Virus. Das
   ist eine Falschmeldung. Dieses Problem war behoben, ist jedoch bei
   aktuellen NOD32 Versionen wieder da.

                        FAQ's - Haeufig gestellte Fragen
     __________________________________________________________________

    1. [182]Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben
    2. [183]Gibt es Plaene um den Schreibzugriff einzubauen
    3. [184]Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten
       bleibt der Bootmanager haengen
    4. [185]Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB
       gebootet habe
    5. [186]Kann ich meine USB PC-Karte (PCMCIA CardBus) zum booten von
       USB verwenden
    6. [187]Ich moechte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren,
       aber ich kann nicht meine interne Festplatte auswaehlen
    7. [188]Ich verwende plpbt.bin und meine Einstellungen gehen verloren
    8. [189]Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten
    9. [190]Ich habe im Forum VIEW/EDIT/COPY data gelesen, wo finde ich
       diesen Menuepunkt
   10. [191]Hauptmenue Netzwerkboot: !PXE structure was not found in UNDI
   11. [192]Mein USB DVD Laufwerk wird erkannt, aber ich kann nicht booten


    1. Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben
       Meine Treiber haben keine Routinen zum schreiben auf USB Geraete
       eingebaut. Warum? Mein Ziel war es USB Treiber fuer UHCI, OHCI und
       EHCI Kontroller in meinen Bootmanager einzubauen. Der Platz, um den
       Bootmanager ohne Partition auf der Festplatte zu installieren, ist
       sehr klein. Daher war kein Platz mehr um Routinen fuer
       Schreibzugriffe einzubauen.
    2. Gibt es Plaene um den Schreibzugriff einzubauen
       Ich denke darueber nach, aber es gibt keine konkreten Plaene.
    3. Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten
       bleibt der Bootmanager haengen
       USB CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstuetzt.
    4. Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB gebootet
       habe
       USB Tastaturen werden von meinen Treibern nicht unterstuetzt. Wenn
       Linux oder Windows gebootet wird, dann funktioniert die Tastatur
       wieder, sobald das Betriebssystem die Kontrolle vom USB uebernommen
       hat.
    5. Kann ich meine USB PC-Karte (PCMCIA CardBus) zum booten von USB
       verwenden
       Ja, mit der pcmcia Version des Bootmanagers.
    6. Ich moechte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren, aber
       ich kann nicht meine interne Festplatte auswaehlen
       Das Problem ist, dass der USB Stick zur ersten Festplatte und die
       interne Festplatte zur zweiten Festplatte wird. Das
       Installationsprogramm wuerde die Profile nun falsch anlegen und
       beim Booten von der internen Festplatte wuerde alles durcheinander
       kommen. Natuerlich waere es moeglich eine Option fuer diesen
       speziellen Fall einzubauen, aber es gibt so viele alternativen um
       den Bootmanager zu installieren, dass es derzeit keine Plaene gibt
       um eine Option fuer diesen Fall einzubauen.
    7. Ich verwende plpbt.bin und meine Einstellungen gehen verloren
       Man muss plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren. Alle Aenderungen die
       mit dem Bootmanager Menue vorgenommen werden, werden nicht
       gespeichert und sind beim naechsten Neustart verloren.
    8. Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten
       SATA CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstuetzt. Es funktionieren
       nur IDE CD/DVD Laufwerke.
    9. Ich habe im Forum VIEW/EDIT/COPY data gelesen, wo finde ich diesen
       Menuepunkt
       'VIEW/EDIT/COPY data' wurde durch 'Edit MBR/Import data' ersetzt
       (setup/partitions/partition edit)
   10. Hauptmenue Netzwerkboot: !PXE structure was not found in UNDI
       Ihr Netzwerk Boot ROM ist ein 'PXE Split ROM'. Derzeit werden nur
       'Monolithic' ROMS unterstuetzt.
   11. Mein USB DVD Laufwerk wird erkannt, aber ich kann nicht booten
       USB CD/DVD Laufwerke werden vom aktuellen USB Treiber nicht
       unterstuetzt.
     __________________________________________________________________

                           (c) by Elmar Hanlhofer

References

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